testsystem

Miguel Oliveira (KTM/17.): Es war einfach nicht genug

Von Günther Wiesinger
Lokalmatador Miguel Oliveira musste mit der Red Bull-KTM ausgerechnet im MotoGP-Qualifying für das Heimrennen in Portimão vor seinen Fans einen schlimmen Dämpfer einstecken.

Es hätte eigentlich nicht schlimmer kommen können für Miguel Oliveira. Der Portugiese fuhr schon in den MotoGP-Sessions am Freitag hinterher. Auch am Samstag blieb die ersehnte Verbesserung aus. Der Portimão-Sensationssieger aus dem Jahr 2020 muss an der Algarve somit vor seinen eigenen Fans von Startplatz 17 losfahren.

«Es war ein harten Qualifying», gesteht Miguel. «Ich denke, wir haben etwas mehr Pace und auch einen besseren Speed gefunden, aber es war einfach nicht genug. Wir müssen jetzt am Nachmittag noch die Infos sammeln und auch sehen, was Tech3 gemacht hat. Sie waren besser als wir. Wir müssen checken, was wir für den Sonntag noch ändern können.»

Miguel Oliveira war der erste Fahrer, der in Q1 eine schnelle Zeit fuhr und lag lange Zeit in Schlagdistanz zu den ersten beiden Positionen, die die Zulassung zu Q2 bedeutet hätten. Für den KTM-Star, der große Fan-Aktionen abgehalten hatte, war klar: «Klar, es ist nicht die ideale Startposition für meinen Heim-Grand Prix. Aber ich werde alles versuchen im Rennen.»

Am Ende war Oliveira Siebter – dreieinhalb Zehntelsekunden fehlten ihm auf den wichtigen zweiten Platz in der Q1-Session. Und: Ausgerechnet der für 2022 längst ausgemusterte spanische KTM-Tech3-Fahrer Iker Lecuona wetzte über das Q1 in die Q2-Session.

Der Wahl-Wiener Oliveira kann jetzt nur in der Glaskugel lesen und meint nüchtern: «Der Sonntag wird eine weitere Gelegenheit für mich sein, um mein Bestes zu geben. Hoffentlich wird das Ergebnis dann ein wenig besser sein.»

MotoGP Portimão, Q2 (6. November):

1. Bagnaia, Ducati, 1:38,725 min
2. Miller, Ducati, 1:38,829 min, + 0,104 sec
3. Mir, Suzuki, 1:38,893, + 0,168
4. Martin, Ducati, 1:38,916, + 0,191
5. Zarco, Ducati, 1:38,918, + 0,193
6. Pol Espargaró, Honda, 1:39,058, + 0,333
7. Quartararo, Yamaha, 1:39,131, + 0,406
8. Alex Márquez, Honda, 1:39,191, + 0,466
9. Morbidelli, Yamaha, 1:39,321, + 0,596
10. Lecuona, KTM, 1:39,387, + 0,662
11. Rins, Suzuki, 1:39,649, + 0,924
12. Marini, Ducati, 1:39,828, + 1,103

Die weitere Startaufstellung:
13. Bastianini, Ducati, 1:39,283
14. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:39,389
15. Petrucci, KTM, 1:39,595
16. Rossi, Yamaha, 1:39,604
17. Oliveira, KTM, 1:39,624
18. Viñales, Aprilia, 1:39,738
19. Binder, KTM, 1:39,859
20. Bradl, Honda, 1:39,907
21. Dovizioso, Yamaha, 1:39,918
22. Nakagami, Honda, 1:40,009

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Lewis Hamilton (40) im Ferrari: Trübe Aussichten

Von Mathias Brunner
​Formel-1-Fahrer über 40 sind gar nicht mal so selten. Ein wenig kniffliger wird es, wenn es um Podestränge, Siege oder WM-Titel geht. Lewis Hamilton steht vor der grössten Herausforderung seiner Karriere.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Mo 18.11., 18:30, Motorvision TV
    Tour European Rally Historic
  • Mo 18.11., 18:55, Motorvision TV
    Tour European Rally
  • Mo 18.11., 19:00, DF1
    MotoGP: Großer Preis von Valencia
  • Mo 18.11., 19:15, ServusTV
    Servus Sport aktuell
  • Mo 18.11., 19:25, Motorvision TV
    Rallye: World Rally-Raid Championship
  • Mo 18.11., 20:00, Motorvision TV
    King of the Roads
  • Mo 18.11., 20:55, Motorvision TV
    Motorradsport: FIM Enduro World Championship
  • Mo 18.11., 21:25, Motorvision TV
    Superbike: Australian Championship
  • Mo 18.11., 22:25, Motorvision TV
    FIM Sidecarcross World Championship
  • Mo 18.11., 23:15, DF1
    MotoGP: Großer Preis von Valencia
» zum TV-Programm
6.89 24030830 C0504202907 | 9