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Pech für Henry Jacobi (Yamaha): Schulter ausgekugelt

Von Thoralf Abgarjan
Henry Jacobi fiel verletzt aus

Henry Jacobi fiel verletzt aus

Bei seinem Crash im freien Training von Lommel hat sich Henry Jacobi (Yamaha) die Schulter ausgekugelt. Der Thüringer konnte in den Rennen nicht antreten. Morgen sind weitere Untersuchungen geplant.

Lommel gilt als eine der anspruchsvollsten Strecken im WM-Kalender: Der tiefe Sand verändert in jeder Runde die Beschaffenheit der Strecke. Von den Fahrern wird nicht nur extreme Fitness sondern auch ein Höchstmaß an Konzentration gefordert. So sahen wir heute auch wieder eine Reihe von Stürzen. Die meisten von ihnen verliefen zum Glück ohne Folgen. Aber mit Glenn Coldenhoff (GasGas) und Henry Jacobi (Yamaha) sind heute wieder zwei MXGP-Piloten verletzt ausgefallen. Coldenhoffs Wirbelbrüche hätten katastrophale Folgen haben können.

Henry Jacobi hat heute in Lommel nur 4 Runden absolviert. Im freien Training ist ihm das Vorderrad weggerutscht. Bei dem ansonsten eher unspektakulären Sturz hat er sich die Schulter ausgekugelt. Im Moment befindet er sich auf der Heimreise nach Deutschland, wo er sich morgen genauer untersuchen lassen wird. Ob eine OP erforderlich ist, wird sich dabei herausstellen.

Nach dem Ausfall von Jacobi war Sarholz-KTM-Pilot Tom Koch der einzige verbliebene WM-Protagonist aus Deutschland. Er fuhr in beiden Läufen in die Punkteränge und erzielte mit 4 WM-Punkten sein bestes Saisonergebnis. «Aber auch ich bin zweimal gestürzt», erklärte er gegenüber SPEEDWEEK.com. Der erste Crash passierte gleich nach dem Start, bei dem sich mehrere Motorräder ineinander verhakten. Koch blieb zum Glück unverletzt und wird auch am kommenden Mittwoch wieder am Startgatter von Lommel stehen.

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