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Honda-Test in Aragón: Lecuona prüfte jedes Detail

Von Kay Hettich
Iker Lecuona und Xavi Vierge

Iker Lecuona und Xavi Vierge

Nach zuletzt schwachen Ergebnissen platzte Iker Lecuona in Barcelona der Kragen. Bei einem zweitägigen Test im MotorLand Aragón ging der Honda-Pilot und sein Teamkollege Xavi Vierge ins Detail.

Von Barcelona, wo am vergangenen Wochenende das achte Saisonmeeting der Superbike-WM 2022 stattfand, reiste das Werksteam der Honda Racing Corporation für einen zweitägigen Test zum MotorLand Aragón. Das Wetter war am Mittwoch und Donnerstag zwar windig, aber trocken und spätsommerlich warm. Ebenfalls vor Ort war das Kawasaki-Werksteam mit Jonathan Rea und Alex Lowes.

Für beide Honda-Ass war der Test wichtig. Der von Barcelona gefrustete Iker Lecuona wollte Probleme seiner Abstimmung auf den Prüfstand stellen, bei Xavi Vierge stand mehr die kommende Saison im Fokus.

«Alles ist glatt und gut gelaufen, und ich verlasse Aragón zufrieden», sagte der 22-jährige Lecuona erleichtert. «Wir haben an der Vorbereitung auf die nächste Saison, aber auch an der Verbesserung des diesjährigen Set-ups. Unser Ziel war, unser Potenzial besser auszuschöpfen als an den letzten Rennwochenenden. Wir haben praktisch jeden Aspekt des Motorrads getestet und ich fühlte mich gut und stark.»

«Ich war am Rennwochenende im April verletzt, das Set-up war deshalb an meine körperliche Verfassung angepasst», erklärte Vierge. «Jetzt konnten wir mit unserer normalen Abstimmung testen und ich habe ein ausgezeichnetes Gefühl vorgefunden, was für das Saisonende vielversprechend ist. Wir haben auch daran gearbeitet, einen intensiven Zeitplan für die Vorbereitung auf das nächste Jahr zu entwickeln, und das sieht alles sehr vielversprechend aus.»

Die vergangenen beiden Winter konnten sich die Teams viel Zeit für Tests nehmen, in diesem Jahr aber nicht. Die Saison 2022 endet 20. November auf Philipp Island, wo Ende Februar auch der Auftakt der Superbike-WM 2023 absolviert wird.

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