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Domi Aegerter auf dem Superbike: Was Yamaha erwartet

Von Ivo Schützbach
In der Supersport-WM fuhr Domi Aegerter überragend

In der Supersport-WM fuhr Domi Aegerter überragend

Nach seinen überragenden Leistungen in der Supersport-WM wird dem zweifachen Champion Domi Aegerter auch auf dem Superbike viel zugetraut. SPEEDWEEK.com sprach mit seinem früheren Teamchef Kervin Bos.

Mit zwei aufeinanderfolgenden Titeln in der Superport-WM sowie 27 Siegen und 35 Podestplätzen in 44 Rennen hat Dominique Aegerter 2021 und 2022 grandiose Leistungen gezeigt.

Das nährt die Hoffnung, dass der Schweizer auch auf dem Superbike vorne mitmischen wird. Erfolgreiche Supersport-Piloten konnten sich in der Regel schnell an das Superbike anpassen, wie die Leistungen von Andrew Pitt, Chris Vermeulen, Jonathan Rea, Cal Crutchlow, Chaz Davies, Eugene Laverty, Michael van der Mark, Andrea Locatelli und anderen zeigen.

Am 13. und 14. Dezember absolvierte Aegerter in Jerez das Roll-out mit der Yamaha R1, doch die Rennstrecke war während der zwei Tage nie trocken. Jetzt hofft der Superbike-Rookie auf bessere Bedingungen, wenn am 25./26. Januar erneut in Jerez und am 31. Januar sowie 1. Februar in Portimao getestet wird.

Im Giansanti Racing Team hat Aegerter ebenso wie sein neuer Teamkollege Remy Gardner eine identische Yamaha R1 zur Verfügung wie Toprak Razgatlioglu und Locatelli im Yamaha-Werksteam.

Der Maßstab des Rohrbachers wird in der kommenden Saison Locatelli sein: Der Italiener kommt wie Aegerter aus der Moto2-WM und wurde 2020 Supersport-Champion. Seine ersten beiden Superbike-Jahre beendete der 26-Jährige als Vierter und Fünfter, sechsmal schaffte er es aufs Podest.

«GRT ist ein großartiges Team für ihn, um anzufangen», sagte Kervin Bos gegenüber SPEEDWEEK.com, der Aegerter die vergangenen zwei Jahre als Teammanager von Ten Kate Racing begleitet hat. «GRT kann ihm ein großartiges Umfeld bieten. Wir wissen nach zwei Jahren, dass das Umfeld für Dominique sehr, sehr wichtig ist. Wenn das passt, und er bekommt die nötige Zeit, dann kann er sehr schnell sein. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass die Top-5 in der Superbike-WM auf einem extrem hohen Level sind. Wenn er es in diese Gegend schaffen könnte, dann hätte er viel erreicht.»

«Vorab ist immer schwierig zu sagen, ob er besser sein kann», ergänzte der Niederländer. «Aber Locatelli ist ohne Zweifel sein Maßstab. Dort sehen wir ihn, und das ist auch, was Yamaha von ihm erwartet. Hoffentlich gelingen ihm während der Saison die ein oder zwei herausragenden Ergebnisse, auf die jeder Fahrer hofft. Er muss in seiner ersten Saison aufs Podium fahren.»


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