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Althea-Pilot Davide Giugliano: Er wollte zu viel

Von Kay Hettich
Davide Giugliano in Assen

Davide Giugliano in Assen

Davide Giugliano zündete am Rennsonntag in Assen ein wahres Feuerwerk ab. Im ersten Rennen verheizte er seine Reifen, im zweiten Rennen das gesamte Motorrad.
Platz 6 in der Superpole war für den Aprilia-Piloten aller Ehren wert, auf seine Markenkollegen Eugene Laverty und Sylvain Guintoli büsste er jedoch eine halbe Sekunde ein. Für die Rennen war der Italiener dennoch optimistisch und legte sich mächtig ins Zeug – dabei übertrieb der 23-jährige Römer.

Im ersten Rennen stürmte der Aprilia-Pilot schon in der ersten Runde auf Platz 3 nach vorne – und wurde nach und nach wieder bis auf Position 6 durchgereicht. Eine falsche Reifenwahl soll die Ursache gewesen sein. «Bei Rennmitte ließ der Reifen massiv nach, das brachte mich um ein besseres Ergebnis», sagt Giugliano, der mit 16 sec Rückstand ins Ziel kam – bei Rennmitte aber schon 11 sec eingebüsst hatte.

Im zweiten Rennen bot sich ein ähnliches Bild: Giugliano raufte der Reihe nach Loris Baz (F/Kawasaki), Jonathan Rea (GB/Honda) und Eugene Laverty (IRL/Aprilia) nieder und schickte sich an, zum führenden Tom Sykes aufzuholen. In Runde 6 war das Feuerwerk aber bereits beendet: Mit einer brennenden Benzinspur rutschte die Althea-Aprilia von der Piste. «Ich war fest entschlossen, zu gewinnen. Ich war mir sicher, dass ich das schaffen konnte», begründet der Italianer seinen übertriebenen Einsatz. «Mit meiner konstanten Pace habe ich das auch bewiesen! Ich habe viele Überholmanöver erfolgreich durchgeführt und habe zum Führenden aufgeschlossen. Dann bin ich aber urplötzlich gestürzt, es tut mir für mein Team sehr leid.»

Team-Eigner Genesio Bevilacqua nimmt seinen Piloten aber in Schutz. «Es hat mich gefreut zu sehen, wie hart er gefahren ist und das Beste aus dem Potenzial des Bikes herausgeholt hat. Stürze passieren leider, wenn man am Limit fährt», sagt der Althea-Boss.

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