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Erstmals lobt ein Fahrer die Ducati Panigale

Von Ivo Schützbach
Niccolò Canepa: «Ich war in meiner Runde nicht am Limit»

Niccolò Canepa: «Ich war in meiner Runde nicht am Limit»

Niccolò Canepa hatte in Laguna Seca als Ersatz für den verletzten Ex-Weltmeister Carlos Checa einen Traumeinstand im Ducati-Werksteam.

Bis wenige Sekunden vor Ende des zweiten Qualifyings führte Ducati-Pilot Niccolò Canepa die Zeitenliste an. Dann stürmte BMW-Star Marco Melandri an ihm vorbei und nahm ihm 0,163 sec ab. In dieser Saison sind Highlights bei Ducati rar gesät, entsprechend groß war der Jubel über den Erfolg des 25-Jährigen.

«Wir wussten schon immer, zu was Niccolò im Stande ist», freute sich Ducatis Superbike-Projektleiter Ernesto Marinelli. «Er ist schnell. Sein einziges Problem ist fehlende Konstanz.»

«Als mich Ducati anrief, war das eine Überraschung für mich», erzählte Canepa SPEEDWEEK.com. «Noch vor zehn Tagen dachte ich, Magny-Cours wäre mein nächstes Rennen. Dann sagte mir Marinelli, dass Carlos verletzt ist. Ich bin so glücklich, dass ich hier sein darf. Laguna ist eine sehr schwierige Strecke. 2009 kam ich hierher, das war mein schlechtestes Rennen in der gesamten MotoGP-Saison.»

«Heute habe ich mein Bestes gegeben», versicherte er. «Das Motorrad funktioniert sehr gut, Laguna ist eine der besten Strecken für dieses Motorrad, es gibt keine lange Gerade. Hier macht sich die mangelnde Leistung weniger bemerkbar als auf anderen Strecken.»

Während sich dieses Jahr alle Ducati-Piloten massiv über die Schwächen der Panigale beschweren, ist Canepa voll des Lobes: «Ich bin es gewöhnt das Superstock-Motorrad zu fahren. Das ist sehr ähnlich, hat aber viel mehr Schwächen als dieses Bike. Wann immer ich das Superbike bei Tests in Mugello oder beim Rennen in Donington fuhr, dachte ich mir, dass das ein erstaunliches Motorrad ist. Das Superstock-Bike ist viel schlechter. Sicher muss die Panigale zulegen, um gegen die anderen um den Titel zu kämpfen. Aber es ist nicht so schlecht.»

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