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Kevin Schwantz: Was Superbike besser macht als MotoGP

Von Gordon Ritchie
Kevin Schwantz ist ein großer Fan von Superbike-Rennen

Kevin Schwantz ist ein großer Fan von Superbike-Rennen

Als 500er-Weltmeister 1993 zählt Kevin Schwantz zu den gefragtesten Motorrad-Experten weltweit. Für SPEEDWEEK.com nahm er die Superbike-WM unter die Lupe.

Neben Wayne Rainey, Nicky Hayden und Randy Mamola war Kevin Schwantz einer von vier MotoGP-Stars, welche die Superbike-WM in Laguna Seca am vergangenen Wochenende besuchten. SPEEDWEEK.com sprach mit dem 51-Jährigen.

Was denkst du über die Superbike-WM? Einige sagen, der Level wäre gegenüber früher gesunken und es gäbe zu viele britische Fahrer.

Ich vermute, das Gleiche könnten wir über MotoGP sagen, dass es dort zu viele Briten gibt. Eine Meisterschaft wie diese, mit all den involvierten Herstellern – Honda, BMW, Aprilia, Suzuki, Kawasaki, Ducati und MV Agusta – gibt zumindest den Topfahrern jedes Herstellers Hoffnung, aber sie können nicht jedes Wochenende gewinnen. Es gibt zehn bis zwölf Fahrer, die das Zeug zum Gewinnen haben. In MotoGP ist das nicht so, da machen die immer gleichen vier den Sieg unter sich aus.

Jonathan Rea führt die Meisterschaft aber mit gigantischen 125 Punkten Vorsprung an.

Rea hat die diesjährige Meisterschaft zu seinem Spielfeld gemacht. Es bräuchte aber nicht viel, dann würden die anderen Fahrer es ihm oder Sykes vermasseln.

Wir sehen auch 2015 kaum Wildcard-Fahrer. Es scheint, als gäbe es keine Verbindung mehr zwischen den nationalen Meisterschaften und der WM?

Der Unterschied zwischen den Motorrädern, vor allem elektronisch, ist so groß, dass es unglaublich schwierig ist für ein US-Superbike, in der WM mitzufahren. Mit einem US-Superbike hätte auf der schwierigen Strecke in Laguna Seca selbst der fitteste Fahrer zu kämpfen, es wäre eine echte körperliche Herausforderung.

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